Der Kreistag hat vor geraumer Zeit gegen die Stimmen der AfD mehrheitlich beschlossen dass der Main Taunus Kreis dringend ein Integrationskonzept braucht. Mittler weile steht auch fest das die Kreisverwaltung dafür professionelle Hilfe benötigt.

Die Wahl fiel wenig überraschend auf das IMAP- Institut: die Recherche ergab, dass der Firmen-Inhaber anscheinend ein wichtiger Funktionär auch in der Bundes-CDU mit besten Kontakten bis hinauf in das Bundeskanzleramt ist.

Einer der Schwerpunkte der von diesem Institut angebotenen Integrationskonzepte scheint die interkulturelle Schulung von Behörden-Mitarbeitern zu sein: offenbar sind die Behörden-Mitarbeiter überwiegend inkompetent im Umgang mit den zu Integrierenden. Besteht diese Inkompetenz darin, dass diese Mitarbeiter-wie normal üblich- weibliche Antragsteller direkt ansprechen und ihnen die Hand geben?
Die Einbeziehung von Moscheen und Kulturvereinen scheint ein wichtiger Bestandteil der Integrationskonzepte des IMAP-Instituts zu sein, obwohl diese in der Vergangenheit sich oft genug als Integrationshindernis herausgestellt haben.

Wiederholt ist die Politik den Beteuerungen und Zusicherungen von Kultur-und Moscheevereinen nur allzu gerne nachgekommen. Oft genug waren die Behörden auch nicht in der Lage, von den tatsächlichen Aktivitäten Kenntnis zu erlangen.

Ein Beispiel dafür sind die Zahlungen der Stadt Duisburg an den DITIB- Moscheebau in Duisburg-Marxloh, wo nur zu gerne den Beteuerungen des moderaten Vorstands Glauben geschenkt worden ist, nur um später festzustellen, dass der Moscheevorstand unmittelbar nach Fertigstellung ausgetauscht und durch wenig aufgeschlossene Hardliner ersetzt wurde.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kreisverwaltung sich dieser Problematik bei der Auftragsvergabe bewusst ist.

Thomas Kaus & Hendrik Lehr
AfD Kreistagsfraktion im Main-Taunus-Kreis