Mit unseren Leuchttürmen aus Berlin ein Signal nach ganz Hessen ausstrahlen – Neujahrsempfang der AfD MTK in Kelkheim

Für Donnerstag, den 8. Februar 2018, hatte der Kreisverband zu seinem Neujahrsempfang in ein gemütliches Lokal in der Kelkheimer Stadtmitte geladen. Als prominente Gäste und Redner des Abends konnten drei Bundestagsabgeordneten der AfD, Frau Marianna Harder-Kühnel, Herr Jan Nolte und Herr Martin Hohmann, gewonnen werden. Der Abend versprach also Vieles.

Bei eisigen Temperaturen – Gott muss an diesem Abend AfDler gewesen sein – hatten sich nur wenige Meter vom Eingang des Versammlungsortes entfernt einige Gegendemonstranten getroffen. Sie ließen es sich mit ihrem selbstauferlegten Meinungsmonopol nicht nehmen, die Gäste der Veranstaltung mit lautstarken „Buh-Rufen“ zu begrüßen. Davon ließen sich aber ca. 80 Bürgerinnen und Bürger nicht beeindrucken, welche sich trotzdem zur AfD-Veranstaltung trauten. Wieviele wären es wohl ohne dieses „Empfangsspalier“ gewesen?

Drinnen begrüßte Kreissprecher Heiko Scholz die Gäste herzlich, indem er auf das so erfolgreiche vergangene Jahr 2017 zurückblickte und gleichzeitig die Ziele des Jahres 2018 aufzeigte: Der Einzug in den Hessischen Landtag mit 15% und einem dicken „x“! Die Planungen für dieses Projekt seien bereits auf Landes- und Kreisebene weit vorangeschritten. Der AfD-Kreissprecher bedankte sich besonders bei dem gastgebenden Wirt, der trotz Einschüchterungsversuchen und angedrohtem Boykott seiner Gaststätte standhaft blieb und so die Veranstaltung überhaupt erst ermöglichte.

Der frisch gewählte Direktkandidat zur Landtagswahl im Wahlkreis Main-Taunus I, Jonas Pradt, bedankte sich für das geschenkte Vertrauen. Er sei stolz auf die AfD-Bundestagsabgeordneten, die als „unsere Leuchttürme im dunklen Berlin ihre Signale nach draußen senden“. Pradt, der aufgrund seiner zehnjährigen Erfahrung als Bau-und Projektleiter als ausgewiesener Bauexperte gilt, schilderte von einem LKW-Fahrer, der trotz 57 Jahren im Beruf nun im Alter von 71 Jahren immer noch 1 Woche im Monat LKW fahren muss, um über die Runden zu kommen. Er zeigte auf, dass die Altparteien für diese prekäre Lage eines großen Teils der einheimischen Bevölkerung verantwortlich seien.

Einer dieser Leuchttürme ist Marianna Harder-Kühnel. Die Rechtsanwältin aus dem Main-Kinzig-Kreis hatte eine Präsentation mit visuellen Eindrücken des Bundestages und den ersten Stunden der AfD-Fraktion in diesem hohen Haus mitgebracht. Es war sehr interessant zu erfahren, welche Aufbauarbeit durch die neue Fraktion geleistet werden muss und durch welche Manöver – es sei nur die Unterbringung in einem viel zu kleinen Bürokomplex erwähnt – man es der AfD besonders schwer macht. Harder-Kühnel betonte aber auch, dass die Bundestagsverwaltung gute Arbeit leiste und die AfD-Abgeordneten gerade nicht benachteilige.

Als zweiter Abgeordneter aus Berlin sprach Jan Nolte. Der in einer jüngsten Erhebung zum „schönsten Politiker Deutschlands“ gewählte Bundestagsabgeordnete ist gleichzeitig Vorsitzender der Jungen Alternative Hessen. Jan Nolte konnte nicht nur äußerlich überzeugen, sondern bewies mit seiner mit Standing Ovations bedachten Rede, dass er politisches Gespür für die wichtigen Themen unserer Zeit hat. Er zeigte auf, wie dieses Land Stück für Stück seine Identität aufgibt und gleichzeitig einer Islamisierung und Entfremdung der Gesellschaft Platz macht, die schleichend im Kleinen anfängt und irgendwann im Großen Einfluss auf uns alle hat. Nolte warf aber auch einen selbstkritischen Blick auf die AfD: Klare Statements in der Politik seien wichtig, die Provokation um der Provokation willen, bringe die AfD jedoch nicht weiter.

Schließlich sprach Martin Hohmann zur Versammlung. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der CDU ist einer der wenigen AfD-Bundestagsabgeordneten, die bereits Erfahrung im höchsten deutschen Parlament haben. Hohmann stellte dar, wie er sich als christlich-konservativer Mensch in der inhaltlosen „Merkel-CDU“ einfach nicht mehr heimisch fühlen kann. Er verglich die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin mit einem rosa Elefanten: Wir seien das blödeste Land der Welt, nämlich das einzige Land, in dem man mit dem Wort „Asyl“ Vollversorgung bekomme.

Ein wirklich unterhaltsamer Abend ging damit zu Ende. Der Kreisvorstand bedankte sich bei allen Unterstützern und Helfern, die den reibungslosen Ablauf ermöglichten. Insbesondere aber auch bei der Polizei, die trotz widriger Wetterbedingungen bis spät in den Abend vor dem Veranstaltungsort in Mannschaftsstärke ausharrte.

Nun wird mit Spannung der Landtagswahlkampf der Alternative für Deutschland im Main-Taunus-Kreis erwartet.

Bewerbungsrede unseres Direktkandidaten im Wahlkreis Main-Taunus I, Jonas Pradt.

Meine Damen und Herren, liebe Mitglieder, liebe Freunde,

Sie kennen mich, ich möchte mich deshalb zunächst nicht weiter vorstellen, sondern die Zeit nutzen, auf Themen und Inhalte einzugehen.

Warum möchte ich als Ihr Direktkandidat mit Ihnen in den Landtagswahlkampf ziehen, was hat mich dazu bewogen, den Wahlkreis 1 im Main-Taunus-Kreis erobern zu wollen?

Unser Land wird mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit von den Altparteien umgestaltet und gegen die Wand gefahren.
Wenn wir als Alternative für Deutschland und Patrioten uns nicht mit aller Kraft dagegen stemmen, werden wir unser Land, unsere Heimat, in ein paar Jahren nicht mehr wiedererkennen.

Mit der Wahl des neuen Landesvorstandes im letzten Jahr hat die AfD Hessen die Weichen für einen erfolgreichen Wahlkampf gestellt. Es wurde ein tolles Team gewählt, das unser Vertrauen und unsere Unterstützung verdient.
Heiko Scholz, unser Kreissprecher, wurde als Beisitzer in den Vorstand gewählt und wird als Koordinator den Wahlkampf maßgeblich mitgestalten.

Es ist unser erklärtes Ziel, zweistellig in den Landtag einzuziehen.
Jeder Landkreis muss dazu seinen Beitrag leisten.

Mit Ihrer Unterstützung möchte ich hier im Main-Taunus-Kreis ein hervorragendes Ergebnis erreichen. Halten sie mich nicht für einen Fantasten, ich gehe auf Sieg.

Es ist uns sehr wichtig, im Wahlkampf die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkreisen zu intensivieren und uns gegenseitig zu unterstützen. Gemeinsam sind wir stark. In Hessen ist es durch die Politik der amtierenden schwarz-grünen Landesregierung bereits 5 nach 12.

– Thema Bildung:
Die Situation an den Schulen ist katastrophal, unser Bildungsniveau befindet sich im Sturzflug,
wer Kinder hat, wird das bestätigen.
Firmen und Handwerksbetriebe bekommen keine Auszubildenden mit ausreichender Qualität, das Abitur befähigt ohne Nachschulung kaum noch zum Studium.

– Thema Einwanderung, soziale Ungerechtigkeit, Altersarmut:
Neulich habe ich in der Stadt einen alten Mann beobachtet, der Abfallcontainer nach verwertbaren Gegenständen durchsuchte. Er war zwar ärmlich, aber ordentlich gekleidet, kein Penner.

Was ist das für ein Land, in dem Bürger nach einem arbeitsreichen Leben so ihr Dasein fristen müssen! Liebe Politiker der Altparteien, Deutschland ist ein reiches Land?
Erklären sie das bitte diesem Mann, es ist eine Schande.

Bereits in unserem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2016 hatten wir darauf hingewiesen, dass Ungleichbehandlung zu sozialen Spannungen führt.
Die Altparteien missachten die Forderungen ihrer Bürger und langjährigen Steuerzahler.
Ein System, aus dem nur entnommen wird, in das aber nicht entsprechend eingezahlt wird, muß über kurz oder lang zusammenbrechen!

– Thema Sicherheit:

Jahrelanges Einsparen und Kürzen bei gleichzeitigem Anstieg von Kriminalität, Verrohung im alltäglichen Umgang, fehlendem Respekt gegenüber der Polizei.
An vielen Stellen bereits Aufgabe des Rechtsstaats!

– Thema bezahlbarer Wohnraum:

640.000 Wohnungslose in 2017, Steigerung auf 1,2 Mio. in 2018. Eine Entwicklung, die seit über
5 Jahren zu beobachten ist. Aktuell wieder rückläufige Baugenehmigungen… die Politik hat auch dieses ernste Thema immer wieder auf die lange Bank geschoben und es nicht geschafft, die nötigen Anreize zu setzen, um Wohnraum zu schaffen.

– Thema Steuersystem:
Immer mehr wird dem Bürger genommen, dennoch wachsen selbst in Zeiten der Null-Zinspolitik die Schuldenstände für die nächsten Generationen. Dies ist unverantwortlich!
Ich könnte immer so weiter machen: Infrastrukturprojekte an die Wand gefahren, Familienpolitik gescheitert, Eltern haben kaum noch Zeit für ihre Kinder und werden in die Ganztagsbetreuung gezwungen, um die Lebenshaltungskosten zu stemmen…die Familienpolitik in diesem Land ist kinderfeindlich und nichts anderes!

Diese fatalen Entwicklungen haben die Parteien CDU/SPD/GRÜNE/FDP/LINKE zu verantworten. Diese „Polit-Profis“ haben bewiesen, dass sie es definitiv nicht können.
Wir werden in unserem Wahlkampf die Fehler der etablierten Parteien beim Namen nennen.

Wir werden alles daran setzen, die Bürger zu überzeugen, daß wir, die AfD, die einzige Alternative zu diesen Polit-Versagern sind. Es gibt im Herbst diesen Jahres nur ein Entweder/Oder.

Entweder gegen dieses Land und seine Bürger:
Mehr Belastungen, mehr Bürokratie, mehr Freiheitsentzug, mehr Eingriff in das gesellschaftliche Leben und mehr Wegnahme vom erarbeiteten Lohn.

Entweder weiter so als Realitätsverweigerer gegen die Wand!

Oder mit Mut zur Wahrheit die Probleme angehen und lösen, für eine bessere Zukunft.

Oder für das Land und seine Bürger:
Mehr Sicherheit, mehr Freiheit, mehr Abbau der Bürokratie, mehr Eigenverantwortung, mehr Unterstützung für die Leistungsträger und Steuerzahler unserer Gesellschaft!

Wir müssen es schaffen, Bürgerinnen und Bürger aller Altersschichten zu erreichen und mitzunehmen, Neumitglieder werben und einbinden!

Ich bin 34 Jahre alt und stehe mitten im Leben, beruflich leitender Angestellter, privat junger Familienvater.
Seit März 2016 bin ich Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion in Bad Soden (4 Fraktionsmitglieder, 1 Mitglied im Magistrat, sowie einem Mitglied in der Baukommission). Außerdem bin ich Mitglied der AfD-Fraktion im Kreistag des Main-Taunus-Kreises und Mitglied im Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt, Verkehr und Energie.
Als Kreistagsmitglied, Fraktionsvorsitzender in Bad Soden und Mitglied diverser Ausschüsse habe ich in den vergangenen Jahren Einblick in die Kommunalpolitik gewinnen und Erfahrung in der parlamentarischen Arbeit sammeln können. Nur durch aktive politische Arbeit kann man etwas bewirken oder verändern. Die Altparteien reagieren erst, wenn es an ihre Pfründe geht!

Ich möchte Brücken zwischen Jung und Alt bauen, nur gemeinsam kann eine erfolgreiche Gesellschaft funktionieren, mit gegenseitigem Respekt, mit den Erfahrungen und der Weisheit des Alters einerseits und der Freude und Dynamik der Jugend andererseits.

Liebe Mitglieder, ich war in den 90er Jahren (u.a. Vorfälle Rostock-Lichtenhagen) erstmals auf einer Demonstration gegen Fremdenhass und Nazis auf der Straße.
Heute bin ich wieder auf der Straße und werde als „Nazi“ beschimpft.
Vorurteile und Diffamierungen unserer Mitglieder sind mittlerweile an der Tagesordnung.
Ausgrenzung und Anfeindungen sind eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.
Freie Meinungsäußerung ist laut Grundgesetz mein Recht/unser aller Recht als Bürger.
Das mediale Trommelfeuer der MSM hat seit Gründung der AfD in den letzten Jahren aber funktioniert. Wenn man keine Argumente hat, die Nazikeule geht immer.
Langsam aber sicher wird diese Keule stumpf.

Warum engagieren wir uns trotzdem in der AfD?
Wir wollen und können uns als Bürger nicht der Verantwortung entziehen und zuschauen, wie dieses Land, unsere Heimat, Stück für Stück aufgegeben wird.
Niemand würde es negativ auslegen, wenn eine Mutter sich um ihr Kind sorgt.
Aber wenn Bürger sich um Ihr Land sorgen, die alternativlose Politik der Kanzlerin in Frage stellen, wird dies ins Lächerliche gezogen, und wenn das nicht reicht, werden die Menschen als Pack oder Nazis diffamiert.

Ich will kein ängstlicher, besorgter Bürger sein, ich bin ein starker, selbstbewusster Bürger, so haben mich meine Eltern erzogen. Unsere Familien und unsere Kinder haben es verdient, daß wir uns mit aller Kraft für sie einsetzen.

Ich lade alle ein, Teil dieser Bewegung im Main-Taunus-Kreis zu werden, schließt Euch uns an. Macht mit beim Wahlkampf, geht mit Freude auf die Straße, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen!
Ich verspreche Euch mein volles Engagement und einen Wahlkampf, innovativ und kreativ, wie ihn der MTK noch nicht gesehen hat und auch so schnell nicht vergessen wird!

Wir wollen bei diesen Landtagswahlen nicht nur dabei sein, nein, wir wollen, daß die Altparteien bis zum Wahlabend am 28.10.2018 um ihre Direktmandate zittern müssen!

Ich bitte um Eure Stimme.
Es wäre mir eine Ehre, Euer Direktkandidat für den Main-Taunus-Kreis 1 zu sein!
Vielen Dank.