Erhöhung der Schaumwein- und Alkoholsteuer um 20% beschlossen

30. September 2026

Erhöhung der Schaumwein- und Alkoholsteuer um 20% beschlossen
Ende letzter Woche hat der Bundesrat endgültig die Erhöhung der Schaumwein- und Alkoholsteuer um 20% beschlossen.
Ursprünglich hatten speziell die Unionsparteien CDU und CSU stark gegen den Entwurf aus dem SPD-geführten Bundesfinanzministerium getrommelt.
 
„Eine Erhöhung gerade in der aktuell sehr angespannten Lage der Weinwirtschaft wäre ein völlig falsches Signal“, sagte Johannes Steiniger (CDU), Sprecher für Landwirtschaft und Ernährung der Unionsfraktion im Bundestag, dem Pro-Newsletter Gesundheit von „Politico“ noch im Juli! „Die Fraktion werde sich dafür einsetzen, dass eine Erhöhung der Schaumweinsteuer nicht umgesetzt wird.“ 
 
Und der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch aus unserem benachbarten Rheingau-Taunus-Kreis inszenierte sich medienwirksam im Weinberg: „Keine neue Belastung für Rheingauer Winzer“. 
 
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein stieß ins gleiche Horn, wenn er für Hessen allen geplanten Steuererhöhungen eine Absage erteilte. 
 
Vergangenen Freitag nun die – erwartbare – Enttäuschung.
Auf Facebook teilte der CDU-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder in knappen Worten mit:
„Wir haben uns heute im Bundesrat klar gegen eine Anhebung der Schaumwein- und Alkoholsteuer eingesetzt. Der Vorstoß war leider nicht erfolgreich.“
Aber man stehe natürlich weiterhin an der Seite „unserer Winzerinnen und Winzer, Brennereien und mittelständischen Betriebe“.
 
Welch Hohn, auch für die ca. 40 Weingüter, die sich im Main-Taunus-Kreis fast alle in Hochheim befinden. Ebenso für die Handvoll Apfelweinkeltereien in unserem Kreis.
Hoffentlich versteht es auch der Letzte:
Wer sich anno 2026 als heimisches, mittelständisches Unternehmen noch auf CDU (und CSU) verlässt, der ist verlassen!
 
Nur mit der AfD in Regierungsverantwortung hat der Weinanbau in Rheinhessen und Deutschland eine Zukunft!
 
 
 
 
 
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